Du bist als Influencerin, Investorin und Unternehmerin schon lange in der Start-up-Welt unterwegs. Warum wolltest du jetzt selbst noch einmal ein Unternehmen von Grund auf mit aufbauen – und warum ausgerechnet im Bereich Zahnpflege?
Diana zur Löwen: Ich wollte tatsächlich ganz bewusst im Zahnpflegebereich gründen, weil ich selbst schon sehr jung Probleme mit meinen Zähnen und vor allem mit meinem Zahnfleisch hatte. Das hat mich total verunsichert und ich habe mich damit auch ein bisschen hilflos gefühlt. Gleichzeitig habe ich früh gemerkt, wie wichtig gesunde Zähne für ein langes, gesundes Leben sind. Irgendwann habe ich mich gefragt: Warum haben wir alle eine lange Hautpflegeroutine, beschäftigen uns intensiv mit den Inhaltsstoffen unserer Cremes und Seren, benutzen aber gefühlt alle immer die gleiche Zahnpasta und schauen gar nicht so genau darauf, was eigentlich drin ist? Daraus ist schließlich die Idee für Artem entstanden.
Die meisten denken bei Zahnpflege zunächst an ein schönes Lächeln. Warum ist Mundgesundheit aus deiner Sicht ein viel größeres Thema?
Mundgesundheit und ganzheitliche Gesundheit gehören eng zusammen. Es gibt immer mehr Studien, die Zusammenhänge zwischen Mundgesundheit und Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersuchen. Deshalb sollte man Mundgesundheit wirklich nicht isoliert betrachten, sondern als Teil ganzheitlicher Gesundheitsvorsorge mitdenken.
Du hast Artem gemeinsam mit Rebecca Linneweber und Julia von Wolff gegründet. Wie habt ihr euch als Gründerinnenteam gefunden?
Ihr wollt mit Artem ja nicht einfach nur die nächste Zahnpasta auf den Markt bringen. Was wollt ihr bei der täglichen Zahnpflege anders machen?
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