Blondes Mädchen lächelt und umarmt ein gelbes Kissen
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Studium, Ausbildung, Auslandsjahr: Wie viel Startkapital braucht ein Kind später wirklich?

Welchen Weg ein Kind einmal einschlägt, entscheidet es selbst. Eltern können heute dafür sorgen, dass es später die nötige finanzielle Freiheit dafür hat.

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Tierärztin, Pilot, Unternehmerin oder doch Profisportler? Traumberufe können sich ändern. Eltern jedoch wünschen sich vor allem eines: dass ihrem Kind möglichst viele Möglichkeiten offenstehen. Dafür geben sie ihm eine Menge mit: Zeit, Aufmerksamkeit, Bildung und Rückhalt. Sie begleiten Hausaufgaben, fördern Talente, trösten bei Rückschlägen und unterstützen die Entwicklung ihres Nachwuchses Tag für Tag. All das ist wertvolles Startkapital.

Wenn aus dem Berufswunsch ein konkreter Plan wird, spielt oft auch Geld eine Rolle. Ein Studium in einer anderen Stadt, ein Auslandsjahr oder eine spezielle Ausbildung können schließlich einiges kosten. Ein finanzielles Polster schafft dann zusätzlichen Spielraum. Je weniger die Entscheidung vom Geld abhängt, desto mehr kann es darum gehen, welcher Weg wirklich zum Kind passt.

Warum Bildung zur Geldfrage werden kann

In Deutschland ist Bildung grundsätzlich für alle zugänglich. Dennoch entstehen auf dem Weg ins Berufsleben häufig Kosten, die viele Familien zunächst unterschätzen. Schon während der Schulzeit können zusätzliche Ausgaben anfallen: Sprachreisen, Austauschprogramme oder Auslandsaufenthalte bieten wertvolle Erfahrungen und verbessern häufig auch die späteren Berufschancen, kosten aber oft mehr, als sich mal eben aus dem laufenden Familienbudget bezahlen lässt. Noch deutlicher wird dies beim Studium. Zwar fallen bei uns an staatlichen Hochschulen meist keine Studiengebühren an, doch Miete, Lebenshaltungskosten, Fachliteratur und die technische Ausstattung gehen schnell ins Geld. Viele Eltern unterstützen ihre Kinder während dieser Zeit finanziell und tragen einen erheblichen Teil der Kosten. Kommt noch ein Auslandssemester oder ein Studium im Ausland dazu, können zusätzliche, teils hohe Studiengebühren die finanzielle Belastung weiter erhöhen. Wer seinen Kindern später möglichst viele Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen möchte, tut daher gut daran, das Thema Vermögensaufbau nicht erst dann anzugehen, wenn die erste große Rechnung kommt.

Auch ohne Studium kann's teuer werden

Studieren ist dabei längst nicht der einzige Berufsweg, für den finanzieller Spielraum hilfreich sein kann. Manche Ausbildungen oder Qualifikationen werden nur teilweise gefördert oder müssen sogar vollständig selbst finanziert werden. Das betrifft beispielsweise bestimmte kreative Berufe, Spezialisierungen im Gesundheitswesen, Meisterausbildungen oder internationale Qualifikationen. Auch die Pilotenausbildung und andere spezielle Berufswege benötigen häufig hohe Eigenmittel. Für junge Erwachsene kann ein finanzielles Polster deshalb einen entscheidenden Unterschied machen. Es ermöglicht ihnen, Chancen wahrzunehmen, die sonst vielleicht außer Reichweite geblieben wären. Im besten Fall entscheidet dann nicht allein der Preis darüber, welcher Weg möglich ist, sondern Interessen, Fähigkeiten und eigene Ziele.

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Der vielleicht größte Hebel beim Vermögensaufbau: Zeit

Für einen frühen Start braucht es nicht zwangsläufig große Summen. Gerade beim langfristigen Vermögensaufbau spielt Zeit eine zentrale Rolle. Denn über viele Jahre kann der Zinseszinseffekt seine Wirkung entfalten. Er sorgt dafür, dass nicht nur das ursprünglich angelegte Geld wächst, sondern auch die bereits erzielten Erträge wiederum Rendite erwirtschaften können.

 

"Viele Eltern glauben, dass Vermögensaufbau nur mit hohen monatlichen Sparraten möglich ist. Tatsächlich kann schon ein früher Start entscheidend sein. Denn beim langfristigen Sparen arbeitet die Zeit mit."

So können selbst überschaubare monatliche Beträge über einen langen Zeitraum einen Unterschied machen. Je früher Eltern beginnen, desto stärker kann dieser Effekt wirken. Eine Möglichkeit, langfristig für ein Kind Vermögen aufzubauen, ist zum Beispiel ein JuniorDepot wie es etwa Union Investment anbietet. Dabei wird ein Depot auf den Namen des Kindes eröffnet. Eltern können regelmäßig über Investments in ein JuniorDepot investieren, beispielsweise mit 25, 50 oder 100 Euro pro Monat, je nach finanziellen Möglichkeiten.

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Was ein früher Start bewirken kann

Wie groß der Unterschied sein kann, zeigt ein einfaches Beispiel. Wer für ein Kind von Geburt an monatlich 50 Euro investiert und dabei langfristig eine durchschnittliche jährliche Rendite von vier Prozent erzielt, könnte bis zum 18. Geburtstag ein Vermögen von rund 15.769 Euro aufbauen. Bei 100 Euro monatlich würde der Betrag entsprechend höher ausfallen. Natürlich sind Renditen nie garantiert und Wertentwicklungen in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.¹ Das Beispiel verdeutlicht jedoch, wie sich Zeit und Regelmäßigkeit langfristig auswirken können.

So wächst das Startkapital über die Zeit

Modellhafte Beispielrechnung mit 50 Euro monatlich und angenommener Rendite von 4 Prozent pro Jahr.

18 Jahre 15.769 € eingezahlt: 10.850 €
25 Jahre 25.576 € eingezahlt: 15.050 €
35 Jahre 45.193 € eingezahlt: 21.050 €
60 Jahre 145.870 € eingezahlt: 36.000 €

Quelle: Union Investment. Modellhafte Berechnung zu Veranschaulichungszwecken auf Basis einer monatlichen Sparrate von 50 Euro über 60 Jahre und angenommener Wertentwicklung von jährlich 4 Prozent. Starttermin: 31.12.2026. Spesen, Steuern, Gebühren, individuelle steuerliche Aspekte und Depotkosten wurden nicht berücksichtigt. Die Wertentwicklung ist nicht garantiert.²

Und noch etwas kann den Vermögensaufbau leichter machen: Eltern müssen ihn nicht unbedingt allein stemmen. Großeltern, Pat:innen oder andere Angehörige möchten häufig ebenfalls zur Zukunft eines Kindes beitragen. Statt Spielzeug oder kurzfristiger Wünsche können Geldgeschenke zu Geburtstagen, Weihnachten oder anderen Anlässen langfristig angelegt werden. Viele kleine Beiträge summieren sich über die Jahre zu einer Summe, die später echte Möglichkeiten eröffnen kann. Dabei geht es nicht darum, für jedes Kind ein großes Vermögen aufzubauen. Vielmehr geht es darum, ihm einen finanziellen Startvorteil zu verschaffen, der Druck nimmt und Chancen eröffnet. Schau doch mal beim Sparplanrechner vorbei! 

Finanzielle Vorsorge schafft vor allem eines: Möglichkeiten

Wie wertvoll ein finanzielles Polster sein kann, erleben gerade viele Frauen im eigenen Leben. Familienzeiten, Teilzeitphasen oder unvorhergesehene Ausgaben zeigen immer wieder, welchen Unterschied finanzielle Rücklagen machen können. Viele Mütter möchten deshalb nicht nur für die eigene Zukunft vorsorgen, sondern auch frühzeitig die Grundlage für die finanzielle Unabhängigkeit ihrer Kinder schaffen. Denn sie wissen: Finanzielle Rücklagen können später dabei helfen, wichtige Entscheidungen aus Überzeugung zu treffen und nicht ausschließlich aus finanzieller Notwendigkeit. Früh mit dem Vermögensaufbau zu beginnen, bedeutet deshalb nicht nur, Geld anzusparen. Es bedeutet auch, in die Zukunftschancen der nächsten Generation zu investieren und Kindern mehr Freiheit für die Verwirklichung ihrer Träume zu geben.

¹ Die tatsächliche Wertentwicklung kann höher oder niedriger ausfallen; vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Ein Fondssparplan kann daher neben Chancen auch Risiken aufweisen, so kann zum Beispiel nicht ausgeschlossen werden, dass am Ende der Ansparphase weniger Vermögen zur Verfügung steht, als insgesamt eingezahlt wurde, beziehungsweise dass die Sparziele nicht erreicht werden können.

² Spesen, Steuern, Gebühren, individuelle steuerliche Aspekte und Depotkosten wurden nicht berücksichtigt. Die Ergebnisse stellen keine Empfehlung dar und ersetzen keine individuelle Beratung. Sparpläne unterliegen marktbedingten Kursschwankungen und Ertragsrisiken. Sparziele können verfehlt werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass am Ende der Ansparphase weniger Vermögen zur Verfügung steht als insgesamt eingezahlt wurde.

Bitte lesen Sie den Disclaimer.

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