Core-Stallite-Strategie: So baust du dir ein flexibles Portfolio
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Was ist die Core-Satellite-Strategie?

Für ETF-Fans perfekt: So kannst du dir mit der Core-Satellite-Strategie ein gut diversifiziertes Portfolio mit Wachstumspotenzial aufbauen.

Die Core-Satellite-Strategie besteht aus einem breit diversifizierten Core (Kern) und mehreren oft risikoreicheren Satellites (Satelliten). Ziel ist es, ein stabiles Grundgerüst zu haben und mit den Satelliten gezielt die Rendite zu erhöhen. Der Core kann beispielsweise breit gestreut in kostengünstige Anlagen wie ETFs investieren. Mit ihm soll eine langfristige beständige Rendite erzielt werden, zugleich reduziert die breite Streuung das Risiko. 

Flexibel investieren: Bau dir dein Portfolio!

Wie groß der Core ist, hängt ganz von deiner Risikobereitschaft und deinen Anlagezielen ab – 60 bis 70 Prozent deines Gesamtportfolios ist jedoch ein guter Richtwert. Die Satelliten kannst du je nach Interesse bestücken. Sie können in ganz verschiedene Anlageklassen investiert sein – von Einzelaktien über Spezialfonds bis hin zu Kryptowährungen. Jeder Satellit sollte eine Größe von fünf bis zehn Prozent am Gesamtkapital haben. Durch diese Struktur bietet die Core-Satellite-Strategie eine dynamische und flexible Herangehensweise an die Geldanlage, die sich für Anleger:innen aller Erfahrungsstufen eignet.

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Die Ursprünge der Core-Satellite-Strategie

In den 1970er Jahren entwickelten die US-amerikanischen Ökonomen Fischer Black und Jack Treynor das Konzept eines Core-Satellite-Portfolios. Sie setzten auf ein Verhältnis von 80 Prozent Core und 20 Prozent Satellites. Fischer Black und Jack Treynor empfahlen, die Satellites mit dem höchsten Rendite-Potenzial die höchste Gewichtung zu geben. Bei dieser Aufteilung ist aber Vorsicht geboten, schließlich basiert diese Einschätzung lediglich auf Daten aus der Vergangenheit. Heute würde man die Satellites eher gleich gewichten: Die 20 Prozent teilen sich dabei auf mehrere Satellites auf, sodass eine Komponente etwa Gewicht von 5 Prozent im Portfolio ausmacht. Trotz dieser Hypothese entdeckten Black und Treynor zahlreiche Aktien, die durchaus das Potenzial für Überrenditen boten. Daher empfahlen sie, den breiten Markt durch einen Indexfonds abzubilden und gleichzeitig gezielte Analysen sowie Markt-Timing auf spezifische Einzelaktien in weniger effizienten Märkten anzuwenden. Zu diesem Zeitpunkt existierten jedoch noch keine ETFs, und das Konzept geriet vorübergehend in Vergessenheit, doch mit dem Aufkommen der Exchange Traded Funds wurde die Core-Satellite-Strategie wieder relevant.

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