Global Summit of Women Berlin 2025
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Global Summit of Women 2025 in Berlin: Drei Tage voller Energie, Austausch und echter Inspiration

Berlin wurde zum Zentrum weiblicher Wirtschaftskraft. Vom 3. bis 5. Juli trafen sich über 1.000 Frauen aus mehr als 60 Ländern beim 35. Global Summit of Women – einem Gipfel, der längst als „Davos für Frauen“ bekannt ist.

Beim Global Summit of Women begegnen sich Ministerinnen, Unternehmerinnen, Vorständinnen und junge Gründerinnen auf Augenhöhe, um voneinander zu lernen, sich zu vernetzen und gemeinsam neue Wege in einer digitalen Welt zu gestalten.

Das diesjährige Motto lautete: „Women: Restoring Values in the Digital Age.“ Ein Satz, der während der drei Tage immer wieder mit Leben gefüllt wurde. Ob in Diskussionen über Künstliche Intelligenz und geistiges Eigentum, beim Austausch über moderne Führungskultur oder bei ganz praktischen Themen wie Verhandlungstechniken und internationale Geschäftsentwicklung – der rote Faden war klar spürbar: Frauen bringen Werte, Haltung und neue Perspektiven in eine sich rasant verändernde Welt. Die Atmosphäre war beeindruckend. Es wurde diskutiert, gelacht, gestaunt und sehr oft auch einfach zugehört.

Global Summit of Women Berlin 2025
Die US-amerikanische Feministin Irene Natividad (Mitte) ist Präsidentin des Global Summit of Women

Wenn zum Beispiel Christine Lagarde – Präsidentin der Europäischen Zentralbank – über Gleichstellung sprach, dann lauschte der ganze Saal gespannt. Sie sprach über Bildung, gerechte Märkte und die Kraft weiblicher Solidarität. Aber auch über die Gefahr eines weltweiten Rückschritts, gegen den Frauen sich mutig stellen müssten. Ihr jahrzehntelanges Engagement für Geschlechtergerechtigkeit wurde mit dem Global Women’s Leadership Award 2025 ausgezeichnet – und ihr Auftritt mit Standing Ovations belohnt.

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Genauso berührend war die Rede von Monika Schulz-Strelow, Gründerin von FidAR, die den deutschen Women’s Leadership Award erhielt. Sie erinnerte daran, wie wichtig internationale Netzwerke sind – und wie viel Kraft darin liegt, wenn Frauen sich gegenseitig stützen. Ihr Appell, laut, unbequem und solidarisch zu sein, hallte noch lange nach.

Auch aus der deutschen Politik waren wichtige Stimmen vertreten: Lars Klingbeil, Co-Vorsitzender der SPD, und Karin Prien, Bildungsministerin von Schleswig-Holstein und CDU-Vorstandsmitglied, besuchten den Summit. Beide machten deutlich, wie dringend es sei, strukturelle Hürden für Frauen abzubauen – nicht nur mit wohlmeinenden Worten, sondern mit konkreten politischen Entscheidungen. Der Summit bot die Gelegenheit, diese Botschaft auch direkt an Entscheidungsträger:innen heranzutragen.

Ein besonderer Moment war die Rede von Irene Natividad, der Präsidentin des Global Summit of Women – eine Frau, die seit über drei Jahrzehnten unermüdlich weibliche Führungskräfte aus aller Welt zusammenbringt. Ihre Energie, ihre Klarheit und ihre Leidenschaft sind ansteckend. Sie erinnerte eindrucksvoll daran, dass jene, die Frauen systematisch den Zugang zu Macht verwehren, nicht nur Ungerechtigkeit fördern, sondern den gesellschaftlichen Fortschritt insgesamt gefährden.
Und dann war da dieser eine Satz, den man kaum vergessen kann – gerichtet an die deutsche Politik:

„Women want to use their talents. Not just being a part-time mum. So go ahead and build more damn kindergartens and a reliable all-day care.“

Klare Worte, keine Ausreden. Was es jetzt braucht, sind keine weiteren Absichtserklärungen, sondern Taten.
Zwischen all den großen Namen wie Bettina Orlopp von der Commerzbank, Julia Schlenz von Dow oder Michael Schiebe von Mercedes-AMG waren es oft die kleinen Begegnungen am Rande, die den Unterschied machten. Eine Teilnehmerin erzählte, sie habe nach einem Vortrag zum Thema „Leadership in the Era of AI“ zum ersten Mal das Gefühl gehabt, dass Technologie kein Feind ist – sondern ein Werkzeug, das sie selbstbewusst mitgestalten kann.

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Eine andere sagte, sie habe in einem Workshop über Verhandlungsstrategien endlich verstanden, dass sie sich nicht entschuldigen muss, wenn sie mehr Geld fordert. Und viele nickten zustimmend, als im Youth Forum eine junge Gründerin aus Nigeria sagte: „Wir warten nicht mehr auf Räume. Wir bauen unsere eigenen.“

Am Ende ging es in Berlin um mehr als Wissen und Austausch – es ging um Haltung. Um das Gefühl, nicht allein zu sein. Um den Mut, den nächsten Schritt zu machen – sei es auf dem Weg in den Vorstand, in die Selbstständigkeit oder einfach zu mehr Sichtbarkeit im eigenen Unternehmen.

Der Summit endete mit der Ankündigung, dass das nächste Treffen 2026 in Istanbul stattfinden wird. Aber das, was die Teilnehmerinnen mitgenommen haben, wirkt längst weiter. In Gesprächen, in Entscheidungen – und in dem klaren Gefühl: Wir sind viele. Und wir sind nicht zu stoppen.

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