Buchrücken im Regal
Karolina Grabowska / Pexels

Fünf neue Bücher, die wir gerade lesen – und absolut empfehlen können!

Im Januar sind ein paar echte Hochkaräter erschienen: Bücher, die uns inspirieren und auch auf deine Leseliste für den Frühling gehören.

Natascha Wegelin: "Die Krise liebt Frauen wie dich"

Der Irritationsmoment beim Lesen des Titels ist gewollt. Fängt uns doch der Untertitel „Wie du finanziell resilient wirst und wächst – egal, was kommt “ gleich wieder ein. Natascha Wegelin selbst erklärt ihren Buchtitel so:

„Krisen ‚lieben‘ Frauen nicht im positiven Sinne, sondern weil sie bei Frauen besonders leicht andocken und da Schaden anrichten können, wo Frauen ohnehin schon mehr Verantwortung tragen. Frauen verdienen rund 16 Prozent weniger Gehalt als Männer, besitzen weniger oder sogar gar kein Vermögen, arbeiten häufiger in Teilzeit, übernehmen mehr Care-Arbeit und erhalten im Alter über 35 Prozent weniger Rente. Krisen wirken deshalb nicht neutral bei ihnen, sondern treffen sie schneller und härter. “

Im Interview hat uns die Gründerin von Madame Moneypenny verraten, wie Frauen sich wappnen können, und im Buch liefert sie die Anleitung: acht Faktoren für mentale Stärke und finanzielle Handlungsfähigkeit. Darunter: Notgroschen richtig aufbauen, Einkommensquellen diversifizieren und lernen, Krisen als Chancen zu begreifen statt als Katastrophen. Das Buch ist kein Wohlfühl-Ratgeber, sondern ein Werkzeugkoffer für alle, die finanziell unabhängig werden wollen.

Erschienen am 21. Januar 2026 im Heyne Verlag, Taschenbuch 20 Euro.

Buchcover von Natascha Wegelin: "Die Krise liebt Frauen wie dich – wie du finanziell resilient wirst und wächst, egal was kommt."

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Buchcover von Napoleon Hill: Mit der Kraft des positiven Denkens zu finanziellem Erfolg

Napoleon Hill: "Mit der Kraft des positiven Denkens zu finanziellem Erfolg"

1908, eine Kleinstadtzeitung, ein 25-jähriger Reporter und Andrew Carnegie, der reichste Mann Amerikas. Was als simples Interview begann, wurde zur Geburtsstunde der modernen Erfolgsphilosophie.
Napoleon Hill sollte über die Erfolgsgrundsätze des Stahlmagnaten berichten. Doch Carnegie machte ihm ein Angebot: „Ich gebe dir Zugang zu den mächtigsten Menschen Amerikas. Finde heraus, was uns erfolgreich macht.“ Hill sagte zu. Die nächsten 20 Jahre interviewte er über 500 Millionäre und Industrielle. Das Ergebnis: 17 Erfolgsprinzipien, die später zu „Think and Grow Rich“ wurden, einem der meistverkauften Bücher aller Zeiten.

Dieses Buch präsentiert erstmals die vollständigen Dialoge zwischen Hill und Carnegie. Man liest mit, wie Hill seine Erfolgsformel entwickelt. Wie Carnegie ihn herausfordert, provoziert, inspiriert. Und wie aus Theorie handfeste Praxis wird.

Die 17 Prinzipien? Radikal einfach und verdammt schwer umzusetzen. Klare Ziele setzen. Mehr geben, als man bekommt. Scheitern als Feedback begreifen. Und vor allem: Denken wie ein:e Gewinner:in, bevor man eine:r ist.

Hills Botschaft: Erfolg ist kein Glück, sondern System. Und jede:r kann lernen, reich zu denken. Zumindest wenn man bereit ist, die eigene Komfortzone zu verlassen.

Erschienen am 13. Januar 2026, Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag, 18 Euro.

 

Jessica Schwarzer: "Über die Psychologie der Börse"

Wir kaufen zu teuer, verkaufen zu früh, verlieren uns in Panik oder verfallen in Gier. Nicht, weil wir zu dumm sind, sondern weil wir Menschen sind. Angst, Selbstbetrug, selektive Wahrnehmung: Unsere Emotionen kosten uns an der Börse mehr Geld als jeder Crash.

Jessica Schwarzer kennt das. Nach fast 30 Jahren als Finanzjournalistin als ehemalige Chefkorrespondentin beim Handelsblatt, Börsenexpertin, Mitgründerin der Initiative finanzheldinnen, hat sie über Märkte berichtet. Ihr neues Buch „Über die Psychologie der Börse“ kein theoretisches Lehrbuch, sondern ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen. Inklusive ihrer persönlichen Anekdoten und Pleiten.

Schwarzer räumt auf mit Mythen: Warum Frauen die besseren Investoren sind (und es trotzdem nicht tun). Warum wir uns in Aktien verlieben wie in Menschen und damit scheitern. Warum Börsengewinne wie ein Drogenrausch wirken. Und warum „Time, not Timing“ keine Plattitüde ist, sondern die wichtigste Regel überhaupt. Die Kapitel tragen Titel wie „Verliebe dich niemals in eine Aktie“, „Gier und Panik – wenn sich die heftigsten Emotionen zeigen“ oder „Mein persönlicher Wirecard-Skandal“. Schwarzer versteckt sich nicht hinter Expertentum, sondern gesteht ein: Auch sie hat emotional gehandelt, Verluste verdrängt, auf die falschen Signale gehört.

Erschienen am 20. Januar 2026, Deutscher Wirtschftsbuch Verlag, 20 Euro.

Buchcover von "Über die Psychologie der Börse" von Jessica Schwarzer
Buchcover von Thomas W. Phelps "Die 100-Bagger-Formel"

Thomas W. Phelps: "Die 100-Bagger-Formel"

Wer träumt nicht davon, die nächste NVIDIA zu finden? Thomas W. Phelps hat eine Theorie aufgestellt, wie man langfristig Rendite macht: Was, wenn man eine Aktie nicht nach Monaten verkauft, sondern nach Jahrzehnten? Was, wenn Geduld die beste Strategie ist?

Phelps analysierte die profitabelsten Aktien des 20. Jahrhunderts. Unternehmen, die Anleger:innen zu Millionär:innen machten. Nicht durch cleveres Timing, nicht durch Trading-Tricks, sondern durch einfaches Halten. Er fand ein Muster: Die größten Gewinne machten nicht die Zocker:innen, sondern die Geduldigen. Die, die IBM kauften, als niemand Computer kannte. Die, die Coca-Cola hielten, als die Konkurrenz lachte. Die, die an ihre Überzeugung glaubten und sie durchzogen.

Was macht ein 100-zu-1-Unternehmen aus? Phelps liefert die Checkliste: Innovationskraft. Skalierbarkeit. Monopolstellung. Management, das in Jahrzehnten denkt, nicht in Quartalen. Und vor allem: ein Produkt, das die Welt noch nicht weiß, dass sie es braucht, aber bald nicht mehr ohne leben kann.

Das Schwierigste dabei? Nicht der Kauf. Sondern das Halten. Wenn Märkte crashen. Wenn Analyst:innen zum Verkauf raten. Dann ist das Mindset eines Stoikers gefragt.

Erschienen am 22. Januar 2026, Börsenbuchverlag, 34,90 Euro.

Carsten Sudhoff: "Keiner gewinnt allein"

Carsten Sudhoff, Gründer der CircularSociety AG, hat über 10.000 Menschen und Unternehmen beraten und dabei eins gelernt: Erfolg ist kein Solo-Projekt. In „Keiner gewinnt allein“ zeigt er, wie strukturiertes Netzwerken funktioniert. Nicht oberflächliches Visitenkarten-Sammeln auf Events, sondern strategisches Beziehungsmanagement: Wer kann mir bei welchem Problem helfen? Wen brauche ich, um welches Ziel zu erreichen? Und wie schaffe ich Win-Win-Situationen, die allen nützen?

Sudhoffs Ansatz ist radikal pragmatisch. Er liefert keine Motivationsphrasen, sondern eine konkrete Anleitung: Wie kartiere ich mein Netzwerk? Wie identifiziere ich die richtigen Stakeholder? Wie aktiviere ich Kontakte, ohne aufdringlich zu wirken? Das Buch richtet sich an Privatpersonen, die den nächsten Karriereschritt machen wollen, genauso wie an Führungskräfte, die neue Märkte erschließen oder Kooperationen aufbauen. Was das Buch anders macht? Es behandelt Netzwerken nicht als Soft Skill, sondern als strategisches Instrument. Sudhoff zeigt, wie man systematisch Ökosysteme aufbaut: in Unternehmen, zwischen Branchen, in der eigenen Karriere.

Erschienen am 20. Januar 2026, Haufe Verlag, 24 Euro.

Buchcover von Carsten Sudhoff: "Keiner gewinnt allein"

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© Marcus Witte

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