Ein Holzhaus mit Zinkdach und einer Garage, in der ein Auto mit einem Thule Fahrradträger steht. Vor dem Haus sieht man eine Frau mit ihrem Fahrrad.
Thule

Das Fahrrad mit dem Auto transportieren: So reist das Bike entspannt mit

Nichts ist so schön wie Fahrrad fahr'n, wusste schon Max Raabe. Und wer auch im Urlaub lieber im eigenen Sattel sitzt, nimmt das Bike einfach mit. Worauf es bei Transport, Stützlast und Sicherheit ankommt und welche Details unterwegs für Rückenwind sorgen.

Werbung: in Kooperation mit Thule

Unter den Reifen knirscht der Schotter, links und rechts ziehen Felder, Seen und Wälder vorbei. Wer im Urlaub gern aufs Rad steigt, nimmt das eigene inzwischen oft einfach mit. Mehr als 39 Millionen Menschen in Deutschland nutzen laut ADFC das Fahrrad im Urlaub, auf Reisen oder in ihrer Freizeit.

Gerade wer viel fährt oder in ein gutes E-Bike, Rennrad oder Mountainbike investiert hat, sitzt auch unterwegs meist lieber auf dem vertrauten Modell als auf einem Leihrad. Und wer regelmäßig Fahrräder mietet, weiß, dass sich auch ein paar Urlaubstage schnell summieren können.

Bleibt die praktische Frage: Wie kommen die Räder ans Ziel?

Im Auto selbst brauchen sie viel Platz und müssen oft teilweise zerlegt werden. Auf dem Dachträger wird das Beladen spätestens bei schweren E-Bikes mühsam. Ein Fahrradträger für die Anhängerkupplung ist deshalb die bequemere Lösung. Die Räder sitzen niedrig am Heck, lassen sich leichter auf- und abladen und der Innenraum bleibt frei für alles andere, was mit soll.

Fahrradträger für die Anhängerkupplung: Wenn mehrere Bikes mitreisen

In der Realität ist selten eine perfekt aufeinander abgestimmte Fahrradflotte unterwegs. Da steht das E-Bike neben dem Rennrad, das Mountainbike neben dem Kinderrad. Rahmenform, Reifenbreite, Radstand und Gewicht können sich erheblich unterscheiden.

Thule Epos ist ein klappbarer Fahrradträger für die Anhängerkupplung. Er ist für verschiedene Fahrradtypen ausgelegt und für alle Rahmentypen und -formen geeignet, einschließlich E-Bikes, Mountainbikes, Gravelbikes und Fahrräder mit Schutzblechen und Gepäckträgern. Je nach Wunsch finden zwei oder drei Räder auf ihm Platz. Er wird vormontiert geliefert und direkt auf der Anhängerkupplung befestigt. Jedes Fahrrad steht in einer eigenen Schiene und kann unabhängig von den anderen Rädern auf- und abgeladen werden.

Das ist praktisch, wenn unterwegs nicht jedes Mal die komplette Ladung bewegt werden soll. Wer morgens allein eine Runde fahren möchte, kommt an sein Rad, ohne zunächst die übrigen Fahrräder vom Träger nehmen zu müssen.

Zwischen den Rädern bleiben 25 Zentimeter Abstand. So haben Lenker, Pedale und Rahmen mehr Platz und stoßen während der Fahrt weniger leicht aneinander. Die teleskopisch ausziehbaren Haltearme lassen sich je nach Modell am Rahmen oder am Hinterrad befestigen.

Insgesamt ist der Thule Epos für bis zu 60 Kilogramm Zuladung ausgelegt. Damit können auch schwerere E-Bikes mitreisen, sofern die zulässige Stützlast des Fahrzeugs ausreicht.

Eine Frau schiebt ihr Fahrrad auf den Thule Epos Fahrradträger
Der Fahrradträger Thule Epos lässt sich ganz einfach beladen.

Drei Strecken, für die wir das Rad aufs Auto laden würden

Das Meer im Blick: Ostseeküstenradweg


Schmale Deichwege, Waldpassagen am Steilufer und Fischerkutter im Blick machen jede Etappe zum Mini-Abenteuer in 1.100 Kilometern Länge.
Die Route ist flach, perfekt für Familien. Kinder kommen auf kurzen, sicheren Abschnitten wie auf Fehmarn oder am Darß schnell in Fahrt, Profis dehnen einfach die Tagesetappen.

Für Weinpausen: Mosel-Radweg


248 Kilometer zwischen Perl und Koblenz, meist nah am Wasser und ohne große Steigungen. Die Route führt an Weinbergen, alten Orten und Weingütern vorbei. Perfekt für alle, die das Etappenziel richtig genießen wollen.


Für großes Panorama: Bodensee-Königssee-Radweg

455 Kilometer durch Allgäu und Oberbayern, vorbei an Bergseen, Schlössern und Alpenkulisse. Hier darf das E-Bike gern mit: Die Strecke ist abschnittsweise hügelig und hat einige kräftigere Steigungen.


E-Bike transportieren: Warum die Stützlast wichtig ist

Gerade bei E-Bikes lohnt sich vor der Abfahrt ein kurzer Blick in die Fahrzeugunterlagen. Entscheidend ist nicht nur, wie viel der Fahrradträger tragen darf, sondern auch die zulässige Stützlast der Anhängerkupplung. Zum Gesamtgewicht zählen der Träger selbst und sämtliche Fahrräder darauf. E-Bike-Akkus sollten nach Möglichkeit abgenommen und sicher im Auto verstaut werden. Das reduziert das Gewicht auf dem Träger und schützt die Akkus gleichzeitig vor Regen, Schmutz und möglichen Beschädigungen. Auch Taschen, Körbe, Trinkflaschen, Luftpumpen oder Kindersitze fahren besser im Wagen mit. Alles, was sich während der Fahrt lösen kann, sollte vor der Abfahrt vom Fahrrad verschwinden.

Unterwegs mit dem Fahrradträger Thule Epos: Eine Frau hebt ihr Fahrrad vom Fahrradträger am VW-Bulli
Unterwegs mit dem Fahrradträger Thule Epos.

Fahrradträger richtig sichern: Was vor der Fahrt wichtig ist

Noch ein kurzer Check, dann kann die Tour losgehen: Sitzt der Träger fest auf der Anhängerkupplung? Sind alle Fahrräder sicher fixiert? Funktionieren Rückleuchten, Bremslicht und Blinker? Vor der ersten längeren Strecke ist außerdem eine kurze Proberunde sinnvoll. So fällt schnell auf, wenn etwas klappert oder eine Verbindung noch einmal nachgezogen werden sollte. Nach den ersten Kilometern empfiehlt sich ein weiterer Kontrollblick auf Träger und Räder.

Mit dem Fahrradträger bekommt das Auto hinten ein paar Extra-Zentimeter. Die machen sich vor allem beim Einparken und Rückwärtsfahren bemerkbar.

Mit Fahrradträger am Heck: So bleibt das Einparken entspannt

Auf großzügigen Parkplätzen fällt die zusätzliche Länge kaum ins Gewicht. Anders sieht es in der Tiefgarage des Hotels, in einer engen Einfahrt oder beim Rückwärtssetzen vor einer niedrigen Mauer aus. Dann ist vom Fahrersitz aus nicht immer gut einzuschätzen, wie viel Platz hinter den Fahrrädern noch bleibt.

Der Thule Epos ParkSecure ergänzt den Fahrradträger deshalb um vier integrierte Parksensoren. Beim Rückwärtsfahren senden sie akustische und visuelle Signale an eine kabellose Einheit im Fahrzeuginneren. So lässt sich der Abstand zu Hindernissen hinter dem Träger besser einschätzen.

Fahrradträger: Kennzeichen, Beleuchtung und Regeln im Ausland

Mit montiertem Fahrradträger müssen Rückleuchten, Bremslicht und Blinker weiterhin gut sichtbar sein. Thule Epos und Thule Epos ParkSecure verfügen deshalb über eine eigene Beleuchtungseinheit.

Wird das hintere Nummernschild durch Träger oder Fahrräder verdeckt, braucht der Fahrradträger ein Wiederholungskennzeichen mit derselben Buchstaben- und Zahlenkombination wie das Fahrzeugkennzeichen. Eine eigene Plakette ist dafür in Deutschland nicht erforderlich.

Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, sollte vorab prüfen, welche Regeln dort gelten. Je nach Reiseland können zusätzliche Warntafeln oder Kennzeichnungen vorgeschrieben sein.

Super praktisch: Nach der Reise lässt sich der Thule Epos vollständig zusammenklappen und platzsparend verstauen. Bis zur nächsten Tour.

Checkliste: Fahrradtransport mit dem Auto vor der Abfahrt

  • Reicht die zulässige Stützlast für Träger und Fahrräder?
  • Werden maximale Zuladung und zulässiges Gewicht pro Fahrrad eingehalten?
  • Sind alle Fahrräder sicher befestigt?
  • Sind Akkus und lose Teile entfernt?
  • Funktionieren Rückleuchten, Bremslicht und Blinker?
  • Ist das Kennzeichen sichtbar oder ein Wiederholungskennzeichen angebracht?
  • Sind Träger und Fahrräder gegen Diebstahl gesichert?
  • Gelten im Urlaubsland zusätzliche Vorschriften?

Bereit für deine nächste Tour? Entdecke den Thule Epos und weitere Fahrradlösungen von Thule, die dich und dein Bike sicher ans Ziel bringen.

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